Boosten Sie Ihr Immunsystem – fit in Zeiten von Corona

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Wenn man auf der homepage des Gesundheitsministeriums sucht, wie man sich vor einer Ansteckung schützen kann, braucht man nicht viel zu lesen: Waschen Sie sich regelmäßig die Hände. Niesen oder husten sie in ein Papiertaschentuch, das gleich entsorgt werden muss. Halten Sie Abstand zu anderen. Die aktuellen Verkehrsbeschränkungen sollen dies unterstützen.

Sollte man das Pech haben zu erkranken, besteht die Behandlung in der Linderung der Symptome, also beispielsweise dem Verabreichen von fiebersenkenden Mitteln.

An der Entwicklung eines Impfstoffs wird auf Hochtouren gearbeitet, aber bis zur Zulassung kann das noch Monate dauern.

Bild von Alexandra_Koch auf Pixabay

Im Moment befindet sich die ganze Welt in Panik.  Sollten die Zahlen stimmen, mit denen uns die Medien versorgen, ist die Corona-Krise verglichen mit anderen gesundheitlichen Problemen wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Depressionen, Suchterkrankungen ein eher geringes Risiko. Ja, es ist furchtbar. Vielleicht werden tausende oder sogar zehntausende Menschen an einer Coronainfektion sterben. Allerdings an den eben genannten Erkrankungen sterben Jahr für Jahr Millionen – ohne, dass die ganze Wirtschaft lahmgelegt wird. Warum eigentlich? Weil wir dagegen etwas tun können – oder besser gesagt könnten. Vor einer Krankheit, für die es keine Medikamente und keine Impfung gibt haben wir Angst. Wir können ja nichts tun. Wir sind dem hilflos ausgeliefert. Und dieses Gefühl von Kontrollverlust ist schlimmer als der Virus selber.

Politik und Medien sorgen dafür dass das so bleibt. Jeden Tag werden wir überschüttet mit Bildern von leergekauften Regalen, geschlossenen Grenzen. Über jeden einzelnen Toten wird berichtet. Die ständige Aufforderung: Waschen Sie sich die Hände, halten Sie Abstand.

Bild von purpleshorts auf Pixabay

Ist  das wirklich alles, was uns die Medizin zu bieten hat? Ist die einzige Möglichkeit die Flucht vor dem Krankheitserreger? Wofür haben wir denn eigentlich unser hochsensibles und superprofessionelles Immunsystem? Wir können aktuell davon ausgehen, dass Menschen mit einem guten Immunsystem erst gar nicht krank werden, oder die Krankheit zumindest sehr gelinde verläuft. Wenn wir schon nichts gegen den Erreger tun können, warum dann nicht mit Hochdruck etwas fürs Immunsystem?

Krankheitskeime wie Bakterien, Viren und Pilze sind winzig und für unser Auge unsichtbar. Aber wir wissen, dass sie sich überall befinden. Auf Türklinken, Klobrillen, Geldscheinen, Computertastaturen, Lebensmitteln, in der Atemluft, im Badewasser, auf unserer Haut. Einfach überall lauern sie. Gute Mikroben fördern die Gesundheit, schlechte machen uns das Leben schwer. Und um letztere kümmert sich unser Immunsystem, sofern wir es nicht allzusehr daran hindern. Etwa indem wir uns tagelang bewegungslos im Haus verkriechen, Stunden vor Bildschirmen sitzen, uns mit Alkohol und Nikotin vergiften, zu viel oder zu schlecht essen und aus dem Stress gar nicht mehr herauskommen.

Wenn wir unser Immunsystem in Ruhe seine Arbeit machen lassen, tut es das eigentlich richtig gut. Es ist schlau und weiss, was uns schon mal gefährlich war. Es ist lernfähig und passt sich uns ständig an. Im Notfall ist es sofort bereit. Und dabei ist es so bescheiden und hält sich meist im Hintergrund. Ganz anders als andere Organe, die sich schnell beschweren, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Die meisten wissen zwar, dass es ein Immunsystem gibt, aber kaum jemand hat eine Idee wie es aussieht oder wo es ist. Dabei ist die Antwort recht einfach: Überall dort, wo wir es brauchen. Es lässt sich nicht einem bestimmten Organsystem zuordnen, sondern ist ein geniales Netzwerk aus vielen Komponenten: der Thymusdrüse, der Milz, den Mandeln, Lymphknoten, Knochenmark, Darm. Es besteht aus unterschiedlichsten Zellen und Stoffen: Antikörpern, Botenstoffen, Bakterien, Magensäure, Nasenschleim, Hautschuppen,…

Unser Immunsystem ist ein Dienstleister, der seinen Service danach richtet, was wir gerade lebensnotwendig brauchen. Denn genau darum geht es in der Natur: Ums Überleben. Dementsprechend sind etwa Frauen besser geschützt, denn sie sind für die Weitergabe und Pflege neuen Lebens verantwortlich. Im Zuge des Alterns zieht sich das Immunsystem hingegen immer mehr zurück. Faktoren wie die Jahreszeiten oder unser Lebensraum bestimmen ebenfalls seine Arbeit. Menschen die in Alaska leben, haben ein anderes Immunsystem als Afrikaner. Krankheiten, Medikamente, Umweltgifte wirken auf unser Immunsystem ein. Das Wetter können wir schlecht ändern, aber unsere Lebensweise sehr wohl. Wir entscheiden, was wir essen, wieviel wir uns bewegen, ob wir für guten Schlaf sorgen und wieviel Stress wir zulassen. Im folgenden Artikel wird es darum gehen, was unserer Immunsystem beeinflusst und wie wir es stärken können. Manches davon ist kurzfristig für den Akutfall geeignet, anderes braucht etwas Zeit um seine Wirkung zu entfalten. Aber der nächste Virus kommt bestimmt.

Ab heute können Sie kostenlos am Corona Kongress teilnehmen, bei dem Sie umfangreiches Material erhalten, wie Sie gut durch die Krise kommen. Mein Interview „Wohlbefinden und Lebensfreude: Was kann in schwierigen Zeiten helfen“ wird am Donnerstag, 16.4. ab 8.00 für 24 Stunden online sein.

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