Der Fall Corona: Ein Schandfleck für die Wissenschaft

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Eigentlich wollte ich zu dieser ungesunden Flut von Corona Berichterstattungen nicht auch noch das meine hinzufügen. Gerade habe ich einen Blick auf die Seite des Gesundheitsministeriums geworfen, in der täglich mehr schwindenden Hoffnung, Aussagekräftiges vorzufinden. Tatsächlich ist zumindest hier in Österreich nicht mehr zu erfahren als die Zahl der positiv Getesteten, die Zahl der Hospitalisierten und die der Kranken, die sich auf der Intensivstation befinden.

Laut amtlichem Dashboard sind das heute 13.586 Personen die positiv getestet wurden (inklusive der bereits wieder Genesenen und der Verstorbenen). Gehandelt wird diese Zahl in den Medien gerne als 13.586 Corona Infizierte. Und das ist schlichtweg Unsinn.

Die Zahl der positiv Getesteten hängt vor allem davon ab, wieviele Tests man überhaupt gemacht hat. Je mehr Testungen, desto mehr Positive. Außerdem stellt sich die Frage, wer denn getestet wurde: Nur Personen mit Symptomen oder solche mit besonders hohem Risiko? Umso höher wird die Zahl der positiven Tests sein. Ohne Angabe dieser Daten ist die Zahl der positiv Getesteten nicht aussagekräftig und verführt zu gefährlichen Spekulationen. Die Zahlen steigen ja an und medial werden so Gefahren heraufbeschworen, die möglicherweise gar nicht da sind.

Ähnlich verhält es sich mit der Zahl der Toten. Dankenswerterweise weist der ORF heute in einem Hintergrundartikel darauf hin, dass es sich bei den Toten nicht sagen lässt, ob sie aufgrund des Coronavirus oder aufgrund von Altersschwäche, Krebs im Endstadium oder einem Herzinfarkt verstorben sind. Dies liesse sich natürlich per Obduktion herausfinden, und Deutschlands Pathologen fordern genau das, im Gegensatz zum Robert Koch Institut, dass rät bei Coronapatienten innere Leichenschauen zu vermeiden. Der Grund soll angeblich das Infektionsrisiko sein. Aber wollen wir diese Entscheidung nicht den Pathologen überlassen, die schliesslich die Profis sind und sich in solchen Situationen durchaus zu schützen wissen?

Haben wir diese Zahlen nicht? Oder warum werden sie nicht veröffentlicht? Jeder Student fliegt mit Bausch und Bogen durch die Prüfung wenn er solchen Unsinn von sich gibt, wie der, den wir täglich präsentiert bekommen. Es werden Unsummen für die Stützung der Wirtschaft mobilisiert, wäre da nicht ein klitzekleiner Teil abzweigbar für seriöse medizinische Forschung, die als Grundlage dienen müsste für die Entscheidung über die Maßnahmen, die zu unserem Schutz ergriffen werden?

Mit präziser Genauigkeit wird derzeit spekuliert wie hoch der Durchseuchungsgrad in der Bevölkerung ist. Tatsächlich ist der Blick in eine Kristallkugel allerdings genauso aussagekräftig. Man müsste nur wöchentlich repräsentative Bevölkerungsstichproben machen und diesen Verlauf auswerten. Das lernt ein Student in den ersten Semestern seines Studiums. Die Kosten wären ein Klacks im Vergleich zu den Unsummen mit denen unsere Politiker um sich werfen. Tatsächlich können wir derzeit nicht wahrheitsgemäß sagen, wieviele Corona Infizierte es in Österreich gibt! Worauf gründet sich dieser wirtschaftliche Shutdown dann eigentlich?

Es verbleibt also nur die uralte Frage zu stellen: Wer profitiert denn davon? Wer wird schlußendlich die Rechnung dafür bezahlen? Und lassen wir uns das wirklich gefallen?

Politiker, die nicht im Stande sind, sich seriöse Experten zu holen, um Entscheidungen für unser Wohl zu treffen, sind eine Schande.

Einseitige, unkritische mediale Berichterstattung ist eine Schande.

Kollegen, die die Wissenschaft willentlich und wissentlich mit fahrlässigen Aussagen in den Schmutz ziehen, sind eine Schande.

Es fällt uns allen schwer zu verarbeiten, was in diesen Tagen in unserem Leben, in unserem Land und der gesamten Welt geschieht. Was es jetzt braucht, sind echte Informationen. 

Das Team von Podiom möchte einen Beitrag leisten und Expertenwissen rund um das Thema Viren und Virusforschung, Schutzmaßnahmen und Prävention sowie Hilfe zum Umgang mit den alltäglichen individuellen Herausforderungen der Corona-Krise verbreiten.

Wenn Sie seriöse, gesichterte Informationen suchen, die unsere Medien nicht für so wertvoll halten, dass sie veröffentlicht werden sollten, seien Sie von 13. bis 19. April kostenfrei dabei:

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