MSM – Schwefel für Gesundheit & Schönheit

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Methyl-Sulfonyl-Methan (MSM) ist natürlicher organisch gebundener Schwefel. Er ist in allen Körperflüssigkeiten und im Gewebe zu finden. Er ist ein essentieller Nahrungsbestandteil und wichtiger Baustein von Enzymen und Immunglobulinen aber auch von Bindegewebe, Haut, Haaren und Nägeln. Haut- und Fusspilze lassen sich hervorragend mit MSM behandeln. Gute Erfolge sind auch bei Akne, Verbrennungen, altersbedingten Hautveränderungen, wucherndem Narbengewebe und Sklerodermie zu verzeichnen.

Seine entzündungshemmende Wirkung hilft dem Körper zerstörte Zellstrukturen wiederherzustellen. Die schmerzlindernden Eigenschaften sind besonders bei entzündlichem Geschehen in Gelenken, Sehnen, Schleimbeuteln und Bandscheiben segensreich und wird deshalb gerne von Sportlern verwendet. Die Rekonvaleszenzzeit bei Übertraining, Krämpfen und Verletzungen sinkt beträchtlich. Verletzungen heilen wesentlich schneller. Bei Arthrose und rheumatoider Arthritis erzielt MSM ähnliche Ergebnisse wie die herkömmliche Medikation mit entzündungshemmenden Schmerzmitteln, allerdings bei nebenwirkungsfreier Verträglichkeit.

MSM ist auch ein hervorragendes Antiallergikum. Indem es die Rezeptoren der Schleimhäute besetzt, können die Allergene nicht mehr angreifen. Bei der Behandlung von Allergien wirkt MSM oft genauso gut wie Antihistaminika – allerdings ohne die verteufelten Nebenwirkungen. Patienten berichten von einer deutlichen Verbesserung der Symptome bis zu deren kompletten Verschwinden.

Weiters hilft MSM bei unterschiedlichsten Problemen im Verdauungssystem wie Durchfall, Verstopfung, Übersäuerung und gegen eine Vielzahl von Parasiten (Darmflagellaten, Wurmbefall und Trichinen).

Schwefelhaltige Heilquellen werden seit Jahrhunderten bei vielen Beschwerden genutzt.

MSM - Schwefelbad

Als Antibiotika haben Schwefelverbindungen (Sulfonamide) weltweit einen Siegeszug gegen bakterielle Infektionen angetreten.

In Tierversuchen wurde gezeigt, dass MSM Brust- und Darmkrebs verhindern kann.

Bronchitis, Kurzatmigkeit und Raucherhusten konnten mit speziellen Übungen und diätischen Maßnahmen vollständig geheilt werden. MSM kann bei Emphysemen und vielen Lungenerkrankungen helfen.

SLE – Systemischer Lupus erythematodes – eine Autoimmunerkrankung, die sich durch Fieber, Müdigkeit, schmerzende Gelenke, Hautausschläge zeigt, kann auch Herz, Lungen, Nieren, Verdauungstrakt und Gehirn betreffen. Manchmal verläuft diese Krankheit tödlich. In Tierversuchen konnte die Sterberate um 75-100% durch MSM gesenkt werden. Studien am Menschen laufen derzeit.

MSM kommt zwar in vielen Lebensmitteln wie Milch, Fleisch und Fisch vor, wird aber durch die moderne Lebensmittelverarbeitung weitgehend zerstört. Zudem sind unsere Böden durch die Verwendung von Kunstdüngern und Pestiziden in so erbärmlichem Zustand, das kaum mehr Schwefel – und auch andere Vitalstoffe – in Feldfrüchten vorhanden sind. Im Kochunterricht in der Schule wurde früher noch gelernt, beim Kochen von Blumenkohl nie den Deckel aufzulegen, da der hohe Schwefelgehalt das weisse Gemüse gelb färben würde. Heutzutage ist das kein Problem mehr – es ist ohnehin kein Schwefel mehr enthalten.

Als Nahrungsergänzung werden 500mg pro Tag empfohlen. Die therapeutische Dosis wird oft mit 2-4g pro Tag angegeben. Dies muss der Schwere der Beschwerden und der Körpergröße angepasst werden.

MSM ist jedenfalls nicht toxisch und verträgt sich mit anderen Medikamenten. Bisher sind keine Nebenwirkugen beobachtet worden. Für eine optimale Wirkung muss es längere Zeit eingenommen werden. Nach etwa 3-4 Wochen zeigen sich meist die ersten Ergebnisse.

Therapeutische Dosen sollten immer nur nach Absprache mit dem behandelnden Arzt oder Heilpraktiker eingenommen werden.

Kaufen Sie MSM am besten lose und dosieren Sie nach Bedarf. Das ist wesentlich kostengünstiger als fertig befüllte Kapseln (Bezugsquelle).

Organischer Schwefel schmeckt ziemlich bitter. Aber in Kombination mit Vitamin C (z.B. in Form einer halben ausgepressten Zitrone) – das obendrein noch die Bioverfügbarkeit optimiert – kann man es in einem Glas Wasser mit etwas Süssstoff als „Bitter Lemon“ durchgehen lassen.

Eine passable Einführung der Wirkungen mit Anwendungsbeispielen finden Sie bei Frank Liebke: „MSM – eine Supersubstanz der Natur

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