Widerstand für Selbstschutz und Entschleunigung

Esel Widerstand
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Was wir von einem Esel lernen können: Widerstand!

Die erste Reaktion, wenn wir in einer bestimmten Situation auf Widerstand stoßen könnte sein: „Warum willst du das jetzt nicht!“, „Stell dich nicht so an!“ oder auch „Wie kann man nur so stur sein!“ oder Ähnliches.

Möglicherweise erzeugt dieser Widerstand auch Wut oder Ärger bei demjenigen, der auf diesen Widerstand trifft.

Dieser Ärger kann zwei verschiedene Richtungen nehmen. Entweder wird die Schuld bei einem Selbst gesucht oder auch beim Gegenüber, ich werte ihn ab und disqualifiziere ihn als unfähig oder stur.

Sehr leicht enden Diskussionen dieser Art in einer Patt-Situation ohne Ergebnis, in gegenseitigen Vorwürfen, ohne dass der jeweils Andere eine Ahnung davon bekommt, um was es dem Gegenüber wirklich geht.

Doch es ist hilfreich zu wissen:

Widerstand dient dem Selbstschutz und der Entschleunigung!

Es ist nicht möglich einfach so schnell wie möglich zur Tagesordnung über zu gehen. Es braucht nun Zeit, also entsteht automatisch eine Entschleunigung.

Es ist wichtig, sich mit dem Thema zu beschäftigen, herauszufinden, welche Hürden zu nehmen sind, was jeder zu einem guten Gelingen beitragen kann und was die betroffenen Parteien hindert zuzustimmen?

Ohne sich auf das Gegenüber einzulassen klappt das nicht.

Esel als Coaching Partner?

Widerstand entsteht durch die eigene Unsicherheit, Hilflosigkeit oder auch Überforderung. Ich bin gezwungen mich zu schützen. Widerstand zu leisten!

Bei der Arbeit mit unseren Eseln im Coaching lässt sich das sehr gut erleben und auch den Umgang mit diesem Widerstand lernen.

Sind wir mit einem Esel auf dem Weg, kann es sehr gut sein, dass er einfach stehen bleibt. Sofort ist in unseren Köpfen das Bild vom sturen Esel. Dafür sind sie ja schließlich bekannt! Esel sind aber auch bekannt für ihre Geduld. Die berühmte „Eselsgeduld.“

Und ebendiese Geduld entschleunigt die Situation, wir brauchen Zeit herauszufinden, was den Esel dazu bewegt, sich eben nicht mehr weiter zu bewegen. Am Führstrick zu zerren oder anzubrüllen funktioniert nicht. Auch einen Anzug anzuziehen um damit den Esel zu beeindrucken und zum Weitergehen zu bewegen wird von wenig Erfolg gekrönt sein.

Was tun?

Es ist wichtig sich die richtigen Fragen zu stellen.

Beispiele:
Was hindert den Esel weiter zu gehen?
Was kann ich dazu beitragen, dass er weitergeht?
Weiß ich selbst ganz sicher wohin ich will?
Erwarte ich zu viel?
Hat er Angst?
Was nimmt er wahr?
Vertraut mir der Esel?

Das Resultat

Ich muss herausfinden, bzw. wissen, was hinter dem Widerstand steckt. Und genau das, ist ganz einfach auf unseren Alltag und den Umgang mit unseren Mitmenschen, beruflich wie auch privat, übertragbar. Mit einem Esel als Partner lässt sich dies in einem Coaching lernen. Es geht einem womöglich ein Licht auf, wie man gemeinsam wieder in Bewegung kommt und der Widerstand aufgehoben werden kann.

Gastbeitrag von Gabriele Kofler

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